seit 57 Jahren
ISG Hagenwerder e.V.

Geschichte des Vereins

Vereinsgeschichte

Geboren wurde der Verein 1961 mit einer Vereinigung der Sportgemeinschaften Aktivist Berzdorf und Turbine Hagenwerder. Ein Verein mit einer großen Tradition, mit Erfolgen, Siegen, Niederlagen, guten materiellen Bedingungen und eben jenen diesen Menschen die den Verein mit Leben erfüllt haben und weiterhin erfüllen werden.


Die ehrenamtliche Arbeit vieler, vieler Menschen hat in mehr als fünf Jahrzehnten tausenden Vereinsmitgliedern eine sportliche Betätigung ermöglicht. Die ISG Hagenwerder zählte zu den mitgliederstärksten Vereinen im Territorium. Zu Spitzenzeiten zählte der Verein ca. 1.250 Mitglieder. Kurt Heinze, ein Name den jeder im Verein noch gut kennt und der allen in Erinnerung bleiben wird, leitete über Jahrzehnte die Geschicke im Verein. Als Sportler, Übungsleiter, Schiedsrichter und Funktionär war er nicht nur der Chef, sondern auch die gute Seele des Vereins. Ohne sein unermüdliches Wirken wäre der Verein nicht das was er war und noch immer ist. Viele Erfolge und Leistungen unserer Sportler, machten die kleine Gemeinde Hagenwerder, jetzt Stadtteil von Görlitz regional und überregional bekannt.


Der Verein und seine Mitglieder stellten und stellen sich immer wieder den sich ändernden Bedingungen. Dabei wird das Ehrenamt auch mal arg strapaziert. Der Gedanke in der Gemeinschaft Sport zu treiben steht stets im Vordergrund und setzt auch mal ungeahnte Kräfte frei.Geblieben ist auch der Name „Industriesportgemeinschaft“ nach der Wendezeit, auf Beschluss der Mitglieder. Es wird weiterhin Sport in Hagenwerder als und in der ISG Hagenwerder e.V. getrieben.


Im Geschichtsbuch geblättert:

1949 Gründung der BSG Grube Berzdorf
1950 Umbenennung in BSG Aktivist Berzdorf
1956 Gründung BSG Aufbau Hagenwerder
1958 Umbenennung in BSG Turbine Hagenwerder
1961 Vereinigung der beiden Sportvereine zur ISG Hagenwerder e.V.
1961 Inbetriebnahme des Sportkomplexes als Barackenanlage und einem Hartplatz zwischen Hagenwerder und Tauchritz
1972 Die Friedensfahrtmannschaft wird in Hagenwerder zur Tour verabschiedet
1974 Ehrung mit dem Titel „Vorbildliche Sportgemeinschaft des DTSB der DDR“
1977 Gerald Fuchs wird Jugendeuropameister im Judo
1978 Einweihung des neuen Sportzentrum „An der alten F99“ in Hagenwerder
1978 Werner-Selenbinder-Gedenkturnier im Kegeln in Hagenwerder
1980 Die 1.Männermannschaft  Fußball steigt in die Bezirksliga auf und verbleibt in dieser Spielklasse bis 1989
1990

Die Abteilung Tischtennis scheidet aus dem Verein aus und gründet den

TTSV Blau-Weiß Hagenwerder e.V.

1992 Die Handballer der 1.Herrenmannschfterspielen sich den Aufstieg in die Sachsenoberliga und verbleiben dort bis 1997
1993 Das Sportzentrum geht in kommunales Eigentum über
1996 Corina Mönnich wird zweifache Jugendweltmeisterin im Kegeln
1997 Die Abteilung Handball verlässt den Verein und gründet den OHC Bernstadt
1997 World-Cup der A-Junioren im Kegeln
1998 2000  Komplette Rekonstruktion des Sportzentrums
2000 Dreiländerkampf  Polen – Tschechien – Deutschland der Damen und Herren im Kegeln
2001 Aufstieg der 1.Damenmannschaft Kegeln in die 3. Bundesliega
2003 Gründung der Abteilung Segeln mit Unterstützung unserer polnischen Freunde vom Witka-Stausee
2004 Champions-Finalrunde Damen und Herren im Kegeln
2005 Gründung des Görlitzer Shanty-Chores innerhalb der Abteilung Segeln
2007 Nach einer Vereinssatzungsänderung wird der Shanty-Chor eine eigenständige Abteilung
2009 Aufstieg der 1. Damenmannschaft Kegeln in die 2.Bundesliga
2009 Im Alter von 86 Jahren verstirbt der Ehrenvorsitzende des Vereins, Kurt Heinze. Als Sportler, Übungsleiter, Funktionär und Vorsitzender lenkte und leitete er Jahrzehnte erfolgreich die Geschicke des Vereins.
2010 Ein verheerendes Hochwasser beschädigt das Sportzentrum
2011 Die ISG Hagenwerder e.V. begeht in einer Festveranstaltung ihr 50. jähriges Bestehen
2012 Die Segler finden am Berzdorfer See, an der Blauen Lagune auf dem Stützpunkt der SV Schönau Berzdorf ein neues zu Hause
2012 Die Abteilung Radsport löst sich aus Altergründen auf
2014 Die Kegelanlage, Heimat nun für vier Vereine, wird vollständig saniert (Wertumfang 120 T€; Förderung 60 T€). Sie ist jetzt als 6-Bahnenanlage ausgelegt und bundesligatauglich. Auf der Bahn trainieren und spielen 4 städtische Vereine.